Team
Das sind wir
SOMA LAB ist ein interdisziplinäres Projekt, getragen von einem kleinen, engagierten Team.
Leitung
-
Dr. med. Julia Hennemann
Hausärztin mit einem Herz für Psychosomatik, Didaktik und strukturierte Kommunikation.
-
Prof. Dr. med. Stefan Büchi
Psychiater – mit Spezialisierung auf somatoforme Störungen, achtsamkeitsbasierte Verfahren und systemische Therapie.
-
Helen Winkler-Voney
Ingenieurin mit Fokus auf Unternehmensentwicklung – unsere Frau für Strategie, Geschäfte und Zahlen!
Unser Team
-
Danielle Reichmuth
Designerin und Patientinnen-Schauspielerin – was für ein Glücksgriff!
-
Patrycyja Gabler
unser Goldstück fürs Emailfach und den Shop.
-
Emanuel Brunner
Physio-Profi von der FH OST, der uns mit viel Fachwissen aus der Bewegungswissenschaft versorgt.
Dr. med. Julia Hennemann
Als Mensch auf dieser Erde ist es mir in allen Lebensbereichen wichtig, an den Kern der Sache vorzudringen. Besonders, was Gefühle angeht: Verstehen wollen, warum jemand Ängste erlebt, unter Liebeskummer leidet, oder sprüht vor Begeisterung für sein Hobby – darüber verliere ich mich regelmässig in Raum und Zeit.
Meine Arbeit als Hausärztin hat mich gefunden, und nicht andersrum. Dieser Drang nach dem Verstehenwollen macht Vieles einfach, und Manches schwer. Dass eindeutig psychosomatische Beschwerden erst durch den Ausschluss des «Gegenteils» bewiesen werden mussten, bevor man sich an die Wurzel des Problems wagt, stand mir immer im Weg. Als umso revolutionärer empfinde ich nun die Veränderung, die der Perspektivenwechsel durch unseren neuen Approach schafft – endlich nicht mehr um den heissen Brei herum reden müssen!
Der Bodenkontakt zu meinen vielen Kollegen in der Grundversorgung bestätigt mich: auch denen, die lieber über harte Facts reden als über schwammige Gedanken, helfen unsere Tools. Man muss eben weniger reden. Und darf dafür mehr verstehen. Ganz in meinem Sinn.
Prof. Dr. med. Stefan Büchi
Seit meiner Kindheit fasziniert mich die Verbindung von Geist und Körper, insbesondere der Einfluss innerer Einstellungen auf die Gesundheit.
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt auf Salutogenese, Resilienz, Lebensqualität sowie dem Verständnis des Leidens von Patienten. In diesem Kontext entwickelte ich 1996 das visuelle Instrument PRISM (Pictorial Representation of Illness and Self-Measurement), die weltweit am besten validierte Methode zur Erfassung des subjektiven Leidensdrucks.
Meine klinische Erfahrung umfasst jeweils mehr als zehn Jahre als Leiter der Konsiliarpsychiatrie am Universitätsspital Zürich sowie als ärztlicher Direktor der Privatklinik Hohenegg in Meilen. Dabei verfolgte ich stets einen ganzheitlichen Ansatz, der Patienten und ihr Umfeld einbezog.
Das Projekt „Körperstress“ vereint meine Erfahrungen in einer praxisorientierten Strategie, die sowohl Patienten unmittelbar hilft als auch medizinischen Fachpersonen gezielte Interventionen ermöglicht. Mein Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im medizinischen Kontext.
Helen Winkler-Voney
Ich bin überzeugt, dass chronischer Stress nicht nur ein psychisches, sondern auch ein körperliches Phänomen ist. Bei SOMA LAB engagiere ich mich dafür, innovative Ansätze zu entwickeln, die Menschen dabei unterstützen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
Mit meinem Hintergrund als Lebensmittelingenieurin ETHZ und meiner langjährigen Erfahrung in Produktentwicklung, Marketing und Gesundheitswesen bringe ich ein feines Gespür für die Verbindung von Innovation und Kommunikation mit. Besonders interessiert mich, wie wir komplexe Zusammenhänge zwischen Körper und Geist verständlich machen und in wirksame Angebote übersetzen können.
Bei SOMA LAB arbeite ich daran, Behandlungsansätze bei Körperstress systematisch zu entwickeln und nachhaltig im Gesundheitswesen zu verankern. Mein Ziel ist es, Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken und so einen Beitrag zu einem menschenorientierten Gesundheitswesen zu leisten.
Unsere Geschichte
Was mit vielen Gesprächen in Pausen auf Kongressen begann, ist heute ein klar strukturiertes Fortbildungsangebot mit konkretem Nutzen für den Praxisalltag. Seit über zwei Jahren stellen wir SOMA LAB auf ärztlichen Fortbildungen und Kongressen vor und sehen das große Bedürfnis nach mehr Kompetenz und Klarheit im Umgang mit körperlichen Belastungssymptomen.
Warum SOMA LAB?
Weil stressassoziierte Körperbeschwerden nicht „nur psychisch“ sind.
Weil Hausärzt:innen die Ersten – und oft auch die Letzten – sind, die Patient:innen mit chronischen Körpersymptomen begleiten.
Weil wir überzeugt sind, dass Entlastung entsteht, wenn Struktur und Verständnis zusammenkommen.